Sponsoring ist das
Fremdwort dafür, dass jemand der für seine meist gute Sache zu wenig Mittel und
Möglichkeiten hat von einem
oder mehreren anderen Hilfe bekommt, Hilfe, die ihm das gibt, was er braucht, oder die ihm, meist durch
Geld, ermöglicht das zu
bekommen, was er für
seine Sache braucht. Ergebnis ist dann am Ende, dass die die Hilfe brauchen sie
bekommen, und die die
helfen tragen eben durch ihre Leistung oder
ihr Geld zum gemeinsamen Erfolg bei, "sponsern" diesen. Hier gibt es
jetzt zwei
Möglichkeiten: sind diejenigen denen man etwas
sponsert "normale Menschen", dann freuen sich alle, und das Geld ist
für den
Sponsor weg, er bekommt dafür Lob, Anerkennung, Wertschätzung, aber
das war es dann auch.
Gemeinnütziges Sponsoring: weder gemein noch nützig,
wie der Volksmund oft sagt. Gemeinnützig heißt der Allgemeinheit
nutzend, oder
auch nicht dem einzelnen nutzend, also nicht eigen-nützig. Diesen Begriff nennt
man gemeinnützig. Nur wenn der
Spender einer
gemeinnützigen Sache hilft,
das heißt jedoch sondern damit ist gemeint, dass das Ganze, vom Finanzamt bestätigt
und per
Verfügung anerkannt "steuerbegünstigt" sein muss, dafür jedoch, wenn der
Träger gemeinnützig ist, eine "Spendenquittung"
bekommen,
quasi die Quittung der guten Tat, ein Papier das sie
dazu berechtigt, das was gegeben wurde in der Steuererklärung
Steuern sparend abzusetzen. Praktisch zahlt
dabei also die Steuer in der Quote mit der man Steuern zahlt, die Spende kostet
also gleich fast nur noch die Hälfte!
Ziel ist also immer etwas zu bewegen, zum einen allgemein und nicht
gemeinnützig, man will eben eine Idee unterstützen, dabei
weiß man aber auch
dass das Geld voll weg ist, zum anderen gezielt und klar zum Wohle der
Allgemeinheit und einer guten Sache,
dann wird man eben belohnt und bekommt
einen Teil des Geldes über die Steuer anerkannt und zurückgezahlt oder
verrechnet.
Doch welche Wege führen zum Sponsoring, welche Konstellationen sind denkbar?
Wir gehen hier konkret nur vom gemeinnützigen
Sponsoring aus, dem, das die
Regeln des Finanzamtes voll berücksichtigt. Zurück zum praktischen Ablauf: Wie kann so etwas
aussehen, welche Wege
gibt es:
1) direktes Sponsoring: man geht ganz
einfach zu dem Verein oder der Stiftung hin, öffnet die
Brieftasche, zieht
einige Zehner,
Hunderter oder 500-er heraus und legt sie auf den Tisch, das dürfte mancher Empfänger am Liebsten haben, Nachteil ist natürlich
auch,
dass, im Tausch gegen die Quittung, das Geld auch wirklich und sofort voll weg
ist.
2) indirektes Sponsoring: man bestellt und bezahlt z.B. Werbung die dazu
dient etwas, z.B. ein Fahrzeug, zu finanzieren oder
zu re-finanzieren, man
trägt also dazu bei dass die Unterstützten in der Lage sind sich ein Fahrzeug
leisten zu können. Dazu
erhält
man dann eine Spendenquittung oder auch eine normale Quittung für die
bestellte Leistung.
3) finanziertes oder
Finanzierungs-Sponsoring: geht es dem Träger
dem man helfen will gut, dann kann dieser vielleicht - z.B.
mit gesponsertem
Bargeld, zur Bank oder zum Händler gehen und sich selbst das was er will, ein
Auto oder z.B. einen PC oder
einen Laptop einfach allein kaufen oder leasen. Das
fängt aber das Problem gleich an: Die meisten gemeinnützigen vereine oder
Träger
die wir kennen und die es ernst meinen haben nie Geld, wenn Sie Geld haben
setzen sie es ja immer gleich wieder ein um
etwas für ihre Sache zu bewegen.
Hohe Bankkontostände sind da, außer vielleicht bei heiligen Großkühen wie z.B. dem Deutschen
Roten Kreuz oder einigen wenigen ähnlichen, denkbar, - bei den meisten anderen
nicht. Also wird es, wenn man nicht direkt einen
guten Draht zur eigenen
Hausbank hat, keine interne Lösung geben, man wird wieder einen Sponsor
brauchen der hilft.
4) Bonität und
Bonitäts-Sponsoring heißt hier das nächste Wort.
Jeder kennt aus dem Fernsehen den schönen Spruch "zahlen Sie mit Ihrem guten
Namen", - so werben die Kreditkartenunternehmen
gern. Praktisch heißt das:
mehrere Partner tragen gemeinsam zu einer Lösung bei, - zusammen: Da
finanziert eine Bank, kann sein,
wenn der Direktor viel Sympathie hat, auf
die guten Worte des Vorsitzenden oder des Schatzmeisters - der ja oft ein
Bankmann ist,
meint die Bank das dass nicht reicht, dann muss ein äußerer
Sponsor her, einer der mit seiner Bonität, d.h. seiner wirtschaftlichen
Stärke und Gesundheit
und Stärke von der Bank, ähnlich einem Bürgen, akzeptiert wird um für den
Vertrag zu Gunsten der gemein
nützigen Empfänger gut zu sagen.
Damit sponsert der zuletzt genannte die gute Sache, - von ihm wird jedoch
kein Bargeld, also keine direkte Liquidität, verlangt, er zahlt also nicht die
tausender auf den Tisch, er steht nur mit seiner Bonität daneben und hilft eben
so, - die Zahlungen leisten andere, nur im extremsten Negativfalle kann es zu
einer späteren Rückfrage bei dem Sponsor kommen, doch auch diese lassen sich
zusätzlich regeln, so dass er frei gestellt werden kann.
5) Bank: Neben dem unterschreibenden
Bonitäts-Sponsor braucht man dazu - wenn dieser nicht selbst zahlen soll - auch
noch eine Bank
die generell bereit ist für
derlei Fälle die Finanzierung zu stellen, d.h. die Mittel die erforderlich sind
um Fahrzeug oder Computer oder oder zu
finanzieren.
6) Damit die Partner die ein Bonitäts-Sponsoring stellen auch wirklich
freigestellt werden können braucht man als nächstes neben der Bank die so etwas
finanziert, d.h. mit Mitteln ihres Hauses abdeckt, einen
Werbe-Firma und
Werbe-Sponsoren der sich damit befasst die z.B. mit bezahlter oder
sponsernder Werbung beklebbaren Flächen eines Autos Geld bringend einzusetzen,
so dass die bei einer Finanzierung anfallenden Raten getragen werden. Dabei
reden wir hier nicht von der einzelnen mit werbenden Firma, einem Aufkleber
der Geld bringt, sondern dem gesamten koordinierenden Verwertungssystem, d.h. der
Vermarktung der 10 bis 15 möglichen Aufkleber,
- denn diese bringt unter dem
Stricht wirklich die effektiven Kosten dafür rein dass das Fahrzeug eben formal,
z. B. wie vorliegend für bis
zu 5 Jahre, keinen Cent an Finanzierungskosten
kostet.
7) Positive Effekte gibt es beim
Sponsoring für alle die beteiligt sind oder geholfen haben natürlich auch:
a) die gemeinnützigen Gruppen denen z.B. ein
Fahrzeug gesponsert wird bekommt dieses, was ein Vorteil sein dürfte,
da sie mit diesem in der Öffentlichkeit herumfährt sieht auch mancher der es
bisher nicht bemerkt hat dass sich etwas tut,
b) die Leute die Werbe-Aufkleber bezahlen bekommen einen normalen
Werbeeffekt, jedoch zusätzlich auch das
positive Feedback
dass bekannt wird dass sie wirklich aktiv helfen, also Gutes
tun, gegebenenfalls Steuern sparen,
c) alle anderen haben den theoretischen
Vorteil zusätzliche Umsätze zu bewegen, so
die Bank, der Autohersteller, die Werbefirma, wenn auch eben belastet mit den in
der Regel üblichen extremen Sonderkonditionen die die Kooperation mit
gemeinnützigen Gruppen erfordert.
8) Team-Work: den besten Erfolg
verspricht uns, der Logik folgend, eine abgestimmte Zusammenarbeit im Team aller
erforderlichen Beteiligten. So wird wirklich etwas bewegt, und, dank der
planmäßigen Zusammenarbeit aller meist erheblich mehr als jeder einzelne allein
für sich bewegen könnte, -
so würde z.B. ein Verein vielleicht ein Fahrzeug schaffen, eine Bank ein
oder zwei stiften, ein örtlicher KFZ-Händler oder Hersteller
ein oder zwei
Fahrzeuge teil-subventionieren, eine Werbefirma vielleicht Aufkleber für ein
oder zwei Autos schaffen, - nur im starken,
planmäßigen Verbund des
Zusammenwerkens eines starken Teams kann der mögliche Effekt vervielfacht
werden, so lässt sich eben
jeder Teilbereicht erheblich effektiver, d.h. Kosten-
und Nutzen günstiger gestalten, - und darum geht es bei dem Grundgedanken des
AC-Sponsoring und des AC-Sponsoring-Teams. Hier haben sich eben, Gott sei Dank,
alle Bereiche zusammengefunden.
Vorschläge und Bewerbungen zur Mitarbeit willkommen an
sponsoring@angelus-curator.de